Katholische

Gefängnisseelsorge

in Deutschland e.V.


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Mit gefesselten Händen
Menschen, die im Gefängnis arbeiten, befinden sich im Spannungsfeld verschiedener Religionen, Kulturen und säkularer Lebensanschauungen. Auch zunehmende Gewalt und psychisch geprägte
Verhaltensweisen bringen neue Herausforderungen. Die Tagung von 19. - 21. November 2018 in Fulda möchte dies zur Sprache bringen ..Info

Recht und Ethik
In Kooperation mit der Professur für Christliche Sozialethik der Universität Würzburg veranstaltet die Katholische Akademie Stapelfeld vom 5. - 7. November 2018 die interdisziplinäre Tagung „Justizvollzug – Recht - Ethik. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit“...Infos ...Anmeldung

AndersSein am AndersOrt
Zur Studientagung in Ludwigshafen von Montag, 24. September bis Freitag, 28. September 2018 im Heinrich-Pesch-Haus lädt der Verein alle KollegInnen der Gefängnisseelsorge bundesweit ein. ...Infos Anmeldung


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| Struktur



1. Die Geschichte und Entwicklung
Die Vereinigung der Katholischen Gefängnisseelsorge geht auf eine Initiative eines Gefängnispfarrers in die zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurück. Aus bescheidenen Anfängen entwickelte sich bald der „Verband der Katholischen Gefängnisgeistlichen".

Der bundesweite und überdiözesane Zusammenschluss zählt heute mehr als 200 MitgliederInnen, die als SeelsorgerInnen aus allen kirchlichen Berufsgruppen in den Justizvollzugsanstalten in Deutschland ihren Dienst tun.

Mit der Satzung gründete sich im Oktober 2017 der gemeinnützige Verein mit dem Namen "Katholische Gefängnisseelsorge in Deutschland e.V."

2. Die Struktur
Die Deutsche Bischofskonferenz beauftragt ein Mitglied der Pastoralkommission die Anliegen der Gefängnisseelsorge wahrzunehmen und die Arbeit der Konferenz zu begleiten.

2.1. Die MitgliederInnen
Es kann jede und jeder mit der Gefängnisseelsorge Beauftragte durch Beitrittserklärung Mitglied der Konferenz werden.

2.2. Die Organe der Konferenz sind
a. der Vorstand
b. der Beirat
c. die Mitgliederversammlung

2.3. Die Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung wählt alle 4 Jahre den Vorsitzenden und den Vorstand.

2.4. Der Beirat
Der Beirat besteht aus den VertreterInnen der Regionalkonferenzen in den Bundesländern und Diözesen Deutschlands und den jeweiligen Beauftragten für weitere Arbeitsbereiche (z.B. Arbeitsgemeinschaft Jugend- und Frauenvollzug, Ethik und Öffentlichkeitsarbeit).

3. Die Arbeitsweise
Zunächst wird die Seelsorge in den Vollzugsanstalten auf Diözesanebene geregelt. Staatliche Ansprechpartner sind hier die Justizministerien der Länder. Neben den Katholischen Büros der Bischöfe, sind die Regionalvorsitzenden der Konferenzen für die Koordination der Seelsorgearbeit zwischen Staat und Kirche zuständig.
In vielen Diözesen gibt es an den Ordinariaten Referenten für die Gefängnisseelsorge. Über die Diözesanebene hinaus fallen folgende Arbeitsbereiche für die Katholische Konferenz der Gefängnisseelsorge an:

  1. Einmal im Jahr eine einwöchige Studientagung auf Bundesebene einschließlich Mitgliederversammlung.
  2. Einmal jährlich eine viertägige Ökum. Tagung zur Qualifizierung und Einführung in die seelsorgerliche Arbeit im Strafvollzug.
  3. Mitarbeit in der Internationalen Gefängnisseelsorge ICCPPC durch ein Mitglied des Beirates.
  4. Mitarbeit in der Katholischen Arbeitsgemeinschaft Straffälligenhilfe (KAGS) durch ein Mitglied des Beirats.
  5. Hilfestellung in besonderen Konfliktsituationen einzelner SeelsorgerInnen mit kirchlichen und staatlichen Stellen.
  6. Stellungnahmen zu Gesetzesvorhaben und aktuellen Fragen im Justizbereich, die bundesweite Geltung haben und die diözesane Ebene bzw. Landesebene überschreiten.
  7. Kontakte und Koordination der Seelsorgearbeit mit der Evangelischen Konferenz für Gefängnisseelsorge.
  8. Herausgabe der Fachzeitschrift AndersOrt, die über wesentliche Vorgänge in der Seelsorge im Bereich der Justiz berichtet und an alle MitgliederInnen und an staatliche und kirchliche Stellen verteilt wird.

Stand: Nov. 2017 Satzung Geschäftsordnung